October 16th, 2006

My favourite H. Heine poem

Originally published at Nadya De Angelis. You can comment here or there.

Actually I know it because it is quoted in one of the Russian novels of 19 century. Probably, in “Obryv” (”Precipice”) by Goncharov? Can’t remember.

Nun ist es Zeit, dass ich mit Verstand
Mich aller Thorheit entled’ge,
ich hab’ so lang, als ein Komödiant
Mit dir gespielt die Komödie.

Die prächt’gen Coulissen, sie waren bemalt
Im hoch romantischen stile,
Mein Rittermantel hat goldig gestrahlt,
Ich fühle die feinsten Gefühle.

Und nun ich mich gar säuberlich
Des tollen Tands entled’ge:
Noch immer elend fühle ich mich,
Als spielt’ ich noch immer Komödie.

Ach, Gott! im Scherz und unbewusst
Sprach ich, was ich gefühlet;
Ich hab, mit dem Tod in der eignen Brust -
Den sterbenden Fechter gespielt!

H.Heine

My favourite H. Heine poem

Actually I know it because it is quoted in one of the Russian novels of 19 century. Probably, in “Obryv” (”Precipice”) by Goncharov? Can’t remember.

Nun ist es Zeit, dass ich mit Verstand
Mich aller Thorheit entled’ge,
ich hab’ so lang, als ein Komödiant
Mit dir gespielt die Komödie.

Die prächt’gen Coulissen, sie waren bemalt
Im hoch romantischen stile,
Mein Rittermantel hat goldig gestrahlt,
Ich fühle die feinsten Gefühle.

Und nun ich mich gar säuberlich
Des tollen Tands entled’ge:
Noch immer elend fühle ich mich,
Als spielt’ ich noch immer Komödie.

Ach, Gott! im Scherz und unbewusst
Sprach ich, was ich gefühlet;
Ich hab, mit dem Tod in der eignen Brust -
Den sterbenden Fechter gespielt!

H.Heine

Опубликовано в блоге Nadya De Angelis.